Regeln

Die Verantwortlichen der Mannschaften haben alle Mitspieler, insbesondere die als Schiedsrichter eingesetzten auf die folgende Regularien hinzuweisen, indem sie den nachfolgenden Text ungekürzt im Wortlaut bekanntmachen.

Es gelten die offiziellen Regeln des Deutschen Fußball Bundes (DFB)!
Die Fussballregeln befinden sich hinter diesem Link: [Regeln]
Regel-Experten können sich auch bei der FIFA informieren.

Abweichend davon gilt ALLES folgende:
  1. Jede Mannschaft hat einen Schiedsrichter zu stellen. Ob sie an einem Spieltag pfeifen muß, entnimmt sie dem Ansetzungsbogen für den jeweiligen Spieltag. Stellt die angesetzte Mannschaft keinen Schiedsrichter, so erhält sie einen Drei-Punkte-Abzug. Nach zweimaligen Nichtstellen eines Schiedsrichters wird die Mannschaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

  2. Fällt ein Spiel aufgrund Nichterscheinens einer Mannschaft aus, so wird das Spiel mit 3 Punkten und 5:0 Toren für die anwesende Mannschaft gewertet. Bei zweimaligen Nicht-Antreten wird die Mannschaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Einen Ausschluß zur Folge hat auch, wenn man einmal nicht antritt und einmal keinen Schiedsrichter stellt.

  3. In der Uni-Liga ist das Grätschen nicht erlaubt und hat einen Freistoß zur Folge.

  4. Es gibt keinen falschen Einwurf.

  5. Es können so viele Spieler eingesetzt bzw. eingewechselt werden wie anwesend sind.

  6. Spiele sind, unabhängig vom tatsächlichen Beginn und unabhängig von der faktischen Spieldauer, pünktlich zu beenden.
    • Bei Verspätungen bis max. 10 Minuten muß gespielt werden, wobei die Halbzeitpause entfällt oder verringert wird.
      Mannschaften, die für eine mehr als zehnminütige Verspätung verantwortlich sind, haben es zu akzeptieren, wenn der Gegner darauf besteht, daß das Ergebnis mit 5:0 und drei Punkten gewertet wird.
    • Grundsätzlich soll auf jeden Fall gespielt werden, wobei sich die Mannschaften und der Schiedsrichter vor Anpfiff darüber verständigen, ob:
      a) die Wertung mit 5:0 gelten soll und lediglich ein Freundschaftsspiel ausgetragen wird,
      b) das zum Ende der verkürzten Spielzeit erspielte Ergebnis, als für die Wertung gültig, anerkannt wird.
      Hat man sich für die Variante b) entschieden, ist sie irreversibel. Dies bedeutet, daß nicht nur das Ergebnis eines Spiels von z.B. einstündiger Dauer ohne Einschränkung gilt, sondern auch, daß die für die Verspätung verantwortliche Mannschaft mit 5:0 gewinnt, wenn ihr Gegner, etwa bei drohender Niederlage oder aus anderen Gründen das Spiel vorzeitig beendet oder einen Spielabbruch herbeiführt.
    • Sind beide Mannschaften für den verspäteten Beginn verantwortlich, können sie sich im Sinne der Variante b) einigen.
      Entscheiden sie sich stattdessen für ein Freundschaftsspiel oder dafür, nicht zu spielen (was vermieden werden muß, da Spielausfälle EUR 50,- kosten!), haben beide nicht nur 5:0 verloren, sondern das Spiel wird für beide als nicht angetreten gewertet.
      Im Wiederholungsfall führt eine solche Verfehlung bekanntlich zum Ausschluß.


  7. Schiedsrichter
    • Eingeteilte Schiedsrichter haben rechzeitig, d.h. spätestens zum angeordneten Spielbeginn auf dem Platz zu sein, damit sie die zu Verspätungen führenden Vorgänge beobachten und ggf. als maßgebliche Entscheidungsgrundlage mitteilen können.
    • Der Schiedsrichter hat ein Spiel anzupfeifen, sobald von beiden Mannschaften mindestens sieben Spieler auf dem Platz sind. Kommt eine Verspätung dadurch zu stande, daß auf den achten und weitere Spieler gewartet wird, hat die betreffende Mannschaft die oben beschriebenen Sanktionen zu erwarten.
    • Andererseits ist verspätetes Erscheinen oder völliges Fernbleiben des Schiedsrichters keinerlei Rechtfertigung für verspäteten Spielbeginn oder Spielausfall.
    • Die Mannschaften haben dann die Spielleitung selbst sicherzustellen. Die o.a. Abläufe und Sanktionen bleiben, auch wenn die Wahrheitsfindung gravierend erschwert wird, grudsätzlich die gleichen.
    • Wer diese buchstäblich letzte Mahnung erneut nicht ernst nimmt und damit die bekannten Problemem herauf beschwört, wird behandelt, als ob er nicht angetreten wäre oder keinen Schiedsrichter gestellt hätte.


  8. Die Spielzeit beträgt 2 x 45 Minuten. Beginnt ein Spiel verspätet, so wird das Spiel trotzdem ausgetragen. Egal, ob die Spielzeit dann nur noch z.B. 60 Minuten beträgt. Ein Spiel wird als verloren gewertet, wenn man 10 Minuten nach offizieller Anstoßzeit nicht mindestens 7(!) Spieler auf dem Feld hat.

  9. Die Spielergebnisse sind bis Montag 10:00 Uhr unter folgenden Nummern zu melden:
    314 - 25 125 (Anrufbeantworter Fr ab ca. 16:00 Uhr bis Mo ca. 09:00 Uhr)
    314 - 21 400 FAX
    314 - 22 948 (Sekretariat der ZEH) oder
    Ergebnisse auch per eMail an ZEH

  10. Es gibt in der TU-Liga keine 5-Minuten Zeitstrafen, sondern nur 10-Minuten-Strafen.

  11. Verstöße sind im TU-Fußball allenfalls härter, keinesfalls milder als im Vereinsfußball zu ahnden!

  12. Mannschaften werden für das Fehlverhalten einzelner Spieler verantwortlich gemacht, wenn sie sich nicht sofort erkennbar distanzieren, Schiedsrichter-Entscheidungen nicht akzeptieren und den Schiedsrichter unterstützen und in Extremfällen (strafrechtlich relevantes Fehlverhalten) die Identität des Übeltäters nicht preisgeben.

  13. Mannschaften werden aus dem Spielbetrieb ausgeschloß, wenn pro Semester
    • 1x nicht angetreten und 1x kein Schiri gestellt wurde
    • 2x kein Schiri gestellt wurde
    • 2x nicht angetreten wurde
    Ein Ausschluß kann auch durch das Schiedsgericht oder der ZEH erfolgen.
    Wenn eine Mannschaft ausgeschloßen wurde, dann wird immer nur eine komplette Serie (Hin- oder Hin- und Rückspiele) gewertet, die anderen Partien werden aus der Wertung genommen.






Offizielle (FIFA) Regeländerungen der Fussballregeln 1997/98

Regel 3 - Zahl der Spieler
Zu Spielbeginn müssen von jeder Mannschaft nur noch mindestens 7 (in Worten: sieben) Spieler spielbereit auf dem Spielfeld sein. Einer davon muß als Torwart kenntlich sein. Künftig wird kein Unterschied mehr gemacht zwischen Reservespielern und zum Spiel gehörenden Spielern, die das Feld betreten und eine weitere Regelwidrigkeit begehen. Jetzt wird nur noch das schwerere Vergehen bestraft.

Regel 4 - Ausrüstung der Spieler
Radlerhosen müssen farblich der Farbe entsprechen, die in den Hosen überwiegt
[eigentlich nichts Neues, aber Schwachsinn !].

Regel 5 - Der Schiedsrichter
Spieler mit blutenden Wunden müssen das Spielfeld zur Behandlung verlassen. Der Spieler darf erst wieder am Spiel teilnehmen, wenn die Blutung gestoppt ist.
[Seid nicht zu penibel, hierbei geht's nicht um kleine Kratzer].

Anweisung zu Regel 5:
Der SR hat einen Spieler, der sich verletzt hat (ohne blutende Wunde) zu fragen, ob eine Behandlung erforderlich ist. Wenn der Spieler Behandlung verlangt, erlaubt es der SR maximal 2 Betreuern, das Spielfeld zu betreten (durch Handzeichen). Zur Pflege muß der verletzte Spieler das Spielfeld verlassen (davon ausgenommen sind ausdrücklich die Torwarte). Der Spieler darf erst wieder am Spiel teilnehmen, wenn das Spiel fortgesetzt wurde. Er darf von überall auf das Feld laufen, wenn er das Zeichen des SR erhalten hat. Nur der SR darf (keine SR-Assistenten oder Betreuer) dem Spieler die Rückkehr auf das Feld erlauben.

Regel 8 - Spielbeginn
Die Mannschaft, die beim Auslosen gewinnt, muß die Seite wählen. Die andere Mannschaft darf den Anstoß ausführen. Die Wahlmöglichkeit, ob Ball oder Seite ENTFÄLLT. Aus einem Anstoß kann ab sofort auch ein Tor direkt erzielt werden (naja, bei einer Menge Rückenwind ...). Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß berührt worden ist und sich vorwärts bewegt hat. [Nicht mehr volle Umdrehung !].

Regel 12 - Verbotenen Spiel und unsportliches Betragen
Die Zuspielregel gilt jetzt auch für Einwürfe! Erhält der TW den Ball von einem Einwurf zugeworfen und berührt den Ball mit der Hand, so ist auf indirekten Freistoß zu entscheiden!
Hält der TW den Ball länger als 5-6 Sekunden, so ist dies vom SR als Zeitschinden zu beurteilen und mit einem indirekten Freistoß und einer Verwarnung zu ahnden (Es bleibt dabei, daß wir den TW aber zuerst auffordern, den Ball wieder ins Spiel zu bringen).

Regel 13 - Freistoß
Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gespielt worden ist und sich bewegt. Bei einem Freistoß aus dem eigenen Strafraum heraus, muß der den Strafraum verlassen haben. Erst dann ist er im Spiel.

Regel 14 - Strafstoß
Der TW muß auf seiner Torlinie zwischen den Pfosten stehen, bis der Ball gestoßen ist. Der Passus ohne seine Füße zu bewegen wurde gestrichen. Dadurch ist es dem TW jetzt gestattet, sich auf der Linie zu bewegen. In welcher Art ist nicht reglementiert. Er darf jedoch nicht von seiner Linie nach vorn treten, bevor der Ball gespielt ist. Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich nach vorn bewegt.

Spieler, die in den Strafraum oder die Tabu-Zone eindringen, bevor der Ball im Spiel ist, sind nicht mehr zwingend zu verwarnen. Da diese Aussage sehr dehnbar ist, sollte man sich für die Auslegung darauf verständigen, künftig so vorzugehen, wie bislang beim TW. Beim erstmaligen Vergehen bzw. Hineinlaufen sollte der Spieler angesprochen - sprich ermahnt - und beim zweiten Verstoß verwarnt werden. Wie häufig diese Situation in der Praxis vorkommt, könnt ihr Euch aber selbst vorstellen, oder?

Dieser neue Ermessensspielraum in bezug auf die Verwarnung gilt ausschließlich für die Vergehen rund um das zu frühe Hineinlaufen in den Strafraum bzw. in die Tabu-Zone. Er gilt ausdrücklich nicht für die Vergehen beim Stafstoß, wie unsportliches Täuschen. Ach noch etwas: zu frühes Herauslaufen aus der Mauer beim Freistoß ist natürlich weiterhin zwingend zu verwarnen!!!

Regel 16 - Abstoß
Aus einem Abstoß kann ab sofort ein Tor auch direkt erzielt werden (naja, bei nochmehr Rückenwind...). Der Ball ist im Spiel, wenn der mit dem Fuß gespielt wurde und den Strafraum verlassen hat.

Regel 17 - Eckstoß
Der Ball ist innerhalb des Viertelkreisbogens, der am nächsten stehenden Eckfahne zu plazieren. Effektiv keine Änderung! Planspiele wie z.B., daß der Ball schräg am Tor vorbei geschossen werden könnte und dann inmitten der Botanik der gegenüberliegenden Eckfahne näher sein könnte als der auf deren Seite der Ball ins Aus flog, sind nicht zulässig ! Der Ball ist beim Eckstoß zukünftig im Spiel, wenn er mit dem Fuß gespielt wurde und sich bewegt hat.

Um möglichen Diskussionen über die Bewegung des Balles vorzubeugen: Mit Bewegung des Balles ist auch die Rotation auf der Stelle gemeint. Nur für den Fall, daß jemand die Frage stellen sollte, wie zu verfahren ist, wenn der Ball in einer Pfütze liegt und sich nur um sich selbst dreht aber keine Entfernung zurücklegt.




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